heart mindfulness yoga business
7 Gründe, ein Business im Einklang mit der Natur zu führen – und warum es auch dich inspiriert
21. Mai 2018
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“Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.” Albert Schweizer 

 

Kaum ein Thema beschäftigt die Welt aktuell so, wie die ökologische Krise.

Klimawandel, die Zerstörung der Regenwälder, Artensterben, Verschmutzung von Luft und Boden…

Aber auch menschliche Konflikte, Hunger, Armut und Ungerechtigkeit finden täglich ihren Platz in den globalen Tageszeitungen.

Die Zeichen von Wirtschaft, Politik und Wissenschaft stehen auf Alarm! Forscher schauen bedenklich in die Zukunft unserer Erde.

Und trotzdem zerschellen nachhaltige Lösungen immer wieder an den Mechanismen und Egoismen von Wirtschaft und Politik. Der Kapitalismus kennt keine Rücksicht. Nicht einmal für sich selbst.

Jeden Tag werden wir mit den gigantischen Auswirkungen unseres westlichen Lebensstils konfrontiert. Wir können uns nicht mehr darauf verlassen, dass ein paar Politiker oder eine kleine Gruppe von Aktivisten die globalen Klimaprobleme für uns lösen; während wir im Supermarkt weiterhin gedankenlos Palmöl- Produkte oder Fleisch aus Massentierhaltung kaufen. Das müsste mittlerweile jedem klar sein. Doch wieso reagieren wir immer noch so zögerlich auf diese Krisen?

 

Auswirkungen unseres Lebensstils auf die weltweiten Ökosysteme

Beim Anblick der globalen ökologischen Krisen überkommt uns oft ein Ohnmachtsgefühl. Wir fühlen uns überfordert. Und desto schlimmer die Auswirkungen unseres Lebensstils auf die weltweiten Ökosysteme sind, desto weniger wollen wir es wahrhaben. Wir schieben es beiseite und möchten uns nicht länger damit belasten. Wir haben unsere eigenen Herausforderungen zu meistern. Auch wir sind gestresst von den immer wachsenden Anforderungen im Beruf  und auf uns einprasselnden Informationsfluten. Reizüberflutung gehört zu unserem Alltag. Unsere Aufmerksamkeit wird von Werbung, Social Media und Co. überstrapaziert. Es kommen immer mehr Aufgaben auf uns zu, die wir in schnellerer Zeit bewerkstelligen müssen.  Der Markt wird immer schnelllebiger und wir müssen uns bestmöglich anpassen. Wer in diesem System nicht funktioniert, wird ausgeschlossen. Mitgefühl und Echtheit haben es im Geschäftsleben schwer. Wir leben in einer Gesellschaft die von Kampf und Konkurrenz geprägt ist. Doch für welchen Preis?

 

Wir sind alle Teil dieses Systems

Wir sind alle mehr oder weniger Teil dieses Systems. Auch wenn wir nicht an der Spitze von Unternehmen und Politik stehen, freuen wir uns beim Einkaufen über Schnäppchen und ignorieren oft die unfairen Arbeitsbedingungen, unter denen die Produkte hergestellt werden. Wir ignorieren die niedrigen Löhne der Mitarbeiter, die jeden Tag hart körperlich arbeiten. Wir schieben beiseite, das unschätzbare Ökosysteme zerstört werden und die Natur erheblichen Schaden nimmt. Wir haben uns damit abgefunden, gelebt zu werden, anstatt selbst zu entscheiden, wie wir unser Leben führen möchten und welche Werte dabei einen Platz einnehmen sollen. Doch wenn wir diese Dinge ignorieren, verlieren wir auch den Blick für die Guten und Schönen Dinge im Leben. Wenn wir nicht sehen wollen was mit unserer Natur passiert, verlieren wir die uns innewohnende Verbundenheit mit der Natur. Wenn wir über Kinder hinwegsehen, die in Zeiten von einem Überangebot an Nahrung, immer noch einen Hungertot sterben, verlieren wir unser Mitgefühl. Unsere Menschlichkeit.

Frederic Laloux bringt es in seinem Buch “Reinventing Organizations” auf den Punkt:  “Wir haben zugelassen, dass unser geschäftiges Ego die leise Stimme der Seele übertönt. Wir sind Teil einer Kultur, die den Verstand feiert und den Körper vernachlässigt; wir verehren das Männliche so sehr, dass wir das Weibliche in uns geringschätzen; wir haben das Gefühl für Gemeinschaft und die uns innewohnende Verbundenheit mit der Natur verloren. “ 

Wir haben vergessen wer uns mit der Freiheit beschenkt, uns zu entfalten. Auf der Jagd nach mehr Anerkennung, mehr Macht, mehr Profit, mehr Besitz, mehr Konsum, haben wir verlernt unsere echten Bedürfnisse wahrzunehmen. Das “MEHR” befriedigt uns für einen Augenblick, doch füllt es unser Leben nicht mit wahrem Glück. 

 

Die Hoffnung ist nicht verloren

Doch die Hoffnung ist noch nicht verloren. Immer mehr Menschen stellen sich die Frage nach dem “Warum” anstatt nach dem “Was”. Wir werden bewusster und überlegen warum wir das, was wir machen tun. Wir suchen nach einem Sinn. Der Trend geht dahin, dass wir uns bewusster ernähren- weg vom Massen- Fleisch- Konsum, her mit biologisch wertvollen Produkten. Weg mit abartig niedrigen Preisen, hinzu faire Löhne und Arbeitsbedingungen für alle Menschen auf dieser Welt. Wir wollen nicht mehr Teil von etwas sein, dass unsere Naturschätze gefährdet und gedankenlos ausbeutet. Und uns wieder mit unseren wahren Wurzeln verbinden. Konsum, Geld und Macht, werden dich niemals richtig glücklich machen, denn wenn du ausschließlich danach strebst, wird dir eins genommen: die Verbindung zu deiner wahren Natur. Viel Geld zu verdienen ist nicht negativ. Es kommt ganz drauf an, was du damit machst. Es sollte nicht dein Ziel sein, reich zu werden. Wenn du mit deiner Arbeit, anderen Menschen Gutes tust und damit beginnst zu geben, ohne etwas dafür zu erwarten, wird Erfolg und Geld eine willkommene Nebenwirkung sein. 

 

Wir sind Natur

Im Laufe unserer Entwicklung, werden wir gesellschaftsfähig gemacht und darauf vorbereitet in diesem System zu funktionieren. Doch werden persönliche Weiterentwicklung, die Schulung unseres Geistes und die Verbindung mit der Natur, dabei geradewegs vernachlässigt. Obwohl sie seit unserer Geburt, tief in uns verankert ist. Wir sind Natur. Die Natur schafft Leben. Auch uns!

An dieser Stelle möchte ich kurz ausholen: Wir alle unterliegen bestimmten Naturgesetzen oder auch physikalischen Gesetzen wie z.B. der Erdanziehungskraft oder dem Gesetz der Anziehung. Die Grundlage dieser Naturgesetze ist immer: Alles ist Energie. Wir bestehen aus lauter, winzig kleiner atomarer Teilchen, die wir allesamt so, auch in der Natur, in der Atmosphäre und im Universum wieder finden können. Sie weisen nur eine unterschiedliche Dichte auf. Die Energien dieser atomaren Teilchen stehen in dauerhafter Kommunikation miteinander und beeinflussen sich gegenseitig. 

Wenn du also den ganzen Tag gestresst bist, dich über deine Arbeit oder Kollegen ärgerst, wirst du auch nur auf diesem Energie- Level empfangen können. Liebe und Freude werden es schwer haben, den Weg zu dir zu finden. Anders ausgedrückt: Du kannst nicht den ganzen Tag negative Gedanken haben und ein positives Leben erwarten.  

Und genauso ist es andersrum: Wenn wir es schaffen achtsam mit der Wahl unserer Gedanken umzugehen und uns bewusst für Liebe und Dankbarkeit entschieden, wird sich das positiv in unserer äußere Welt zeigen. 

Doch wenn wir diese Naturgesetze ignorieren, werden wir zum Spielball äußerer Einflüsse. Alles hat eine Ursache und eine Wirkung. Dein Äußeres ist immer auch Abbild deines Inneren. Du kannst dich darin üben, mitfühlender und achtsamer mit dir selbst umzugehen, dann kann sich Liebe und Mitgefühl auch im Außen manifestieren. Dale Carnegie hat gesagt: „Vergiss nicht, Glück hängt nicht davon ab, wer du bist oder was du hast; es hängt nur davon ab, was du denkst.“ Durch diese Naturgesetze und Energien sind wir alle auf einer Art und Weise miteinander verbunden. Wir beeinflussen uns gegenseitig.

 

Die Kraft hinter Yoga und Meditation

 Eine wunderbare Methode, um Energien bewusst zu spüren und zu beeinflussen, ist Yoga und Meditation. Das Wort Yoga kommt aus dem Sanskrit und bedeutet “Verbindung”, “Vereinigung” oder “Integration”. Was für ein “Zufall”. 😉 Auch in der westlichen Welt ist mittlerweile angekommen, dass Yoga weit mehr kann, als dir einen straffen Body zu zaubern. Es wirkt positiv auf deine Gesundheit, Geist und Seele und übt dich in Achtsamkeit. Für viele Yogis ist die altindische Lehre eine Art Lebenseinstellung geworden. Denn neben den körperlichen Übungen, gibt es auch Techniken die auf deinen Geist wirken, eine Art Verhaltenskodex (Yamas & Niyama).

Im Yoga Sutra von Patanjali, den bedeutendsten Yoga Schriften, wird uns ein Leitfaden an die Hand gegeben wie wir unseren Geist positiv beeinflussen können. In der damaligen Zeit wurde Yoga auch mit der “Wissenschaft des Geistes” gleichgesetzt. Es ist verblüffend wie modern und zeitlos diese Schriften sind und heute sogar wissenschaftlich bewiesen werden konnten. Fast alle Yoga Arten bauen auf dem Yoga Sutra auf. Im folgenden Text werde ich nicht zwischen Yoga und Meditation unterscheiden, weil Yoga, Meditation impliziert. Meditation kann aber auch unabhängig von Yoga geübt werden und hat ähnlich positive Effekte auf Körper, Geist und Seele.

 

Betrachte die Dinge so, wie sie wirklich sind

In der heutigen Welt reagieren wir oft nur noch auf äußere Reize und reflektieren nicht mehr, woher der Reiz und die ausgelösten Gefühle wirklich kommen. Viel zu oft lassen wir uns von alten Erfahrungen leiten, leben nur noch in der Vergangenheit oder Zukunft und betrachten die Dinge dadurch nicht mehr so, wie sie wirklich sind. Yoga und Meditation hilft dir dabei, die Dinge mit klarem Geist zu sehen. Es verfeinert deine Wahrnehmung, lässt dich achtsamer werden und hilft dir dabei eine Idee davon zu bekommen, was alles in dir steckt- der Weg zu deinem wahren Kern. Viel zu oft unterschätzen wir unsere Fähigkeit zur persönlichen Veränderung. Wir verbringen viel zu viel Zeit damit, unsere äußeren Lebensumstände zu verbessern. Letztendlich ist es immer der Geist, der diese Welt wahrnimmt und diese Erfahrung, zu unserer Befriedigung oder Unzufriedenheit übersetzt. Verändern wir unsere Wahrnehmung, ändern wir auch unsere Lebensqualität. Der amerikanische Medizinprofessor und Achtsamkeitslehrer Jon Kabat- Zinn hat gesagt: “Achtsam zu sein heißt nichts anderes, als die Dinge so zu sehen, wie sie sind.”

Er konnte klinisch beweisen, dass regelmäßige Achtsamkeitspraxis unser Gehirn positiv beeinflusst. Yoga verändert dich. Yoga prägt die Art und Weise wie du mit deiner Umwelt- den Menschen, Tieren und der Natur umgehst. Yoga verändert deine Welt.

 

“Tat tram asi.” – “Das bist du oder du bist es.”

 

Und wenn du erkennst, dass dein Inneres, die Welt da Draußen spiegelt und andersrum, kann es sogar die Welt verbessern. WIR können die Welt verbessern. Wenn wir anfangen unseren Geist zu schulen, der Mensch werden, der wir sein können, verändern wir auch gleichzeitig unsere Umwelt. Denn solch ein tiefer Einblick in die eigene Seele, in die eigene Natur, bringt auch immer ein verändertes Verhalten mit sich und nicht selten entwickelt sich der Wunsch nach einem höherwertigen Handeln. Wir möchten unserem Handeln einen Sinn verleihen.

 

Stress führt zu mangelndem Mitgefühl

Noch eine wunderbare Nebenwirkung von Yoga ist: Es reduziert deinen Stress. Studien haben gezeigt, dass zu viel Stress zu weniger Mitgefühl führt. Erinnern wir uns an den Anfang dieses Beitrags, habe ich die Frage aufgestellt, wieso wir immer noch so zögerlich auf diese Krisen reagieren, obwohl wir doch täglich damit konfrontiert werden. Stress und mangelndes Mitgefühl lassen uns diese Probleme beiseite schieben! Was wiederum zur Folge hat, dass wir uns aus der Verantwortung stehlen, etwas dagegen zu tun. 

In unserer Yogapraxis erlernen wir nicht nur Mitgefühl. Wir entwickeln auch persönliche Stärke, übernehmen Verantwortung und haben den Mut das zu ändern, was wir ändern können. Und wenn wir uns selbst gegenüber mitfühlend und liebevoll sind, sind wir es auch mit der Natur und anderen Lebewesen- egal ob Mensch oder Tier. Wenn wir anfangen bewusst zu leben, kommen wir um ein paar ganz bestimmte Themen einfach nicht drumrum. Wir können nicht mehr wegsehen.

Ein positives Beispiel ist die vegane und ayurvedische Ernährung. Die ist bei Yogis und Meditierenden besonders beliebt und voll im Trend. Woher das wohl kommt?! 😉

 Als ich begonnen habe mich mich Nachhaltigkeit, Yoga & Meditation zu beschäftigen, habe ich mich gefragt: “Wie schafft man es, der Wucht an globalen Krisen ins Auge zu sehen und trotzdem glücklich und zufrieden zu sein? ”

Jetzt akzeptiere ich die Situation, so wie sie ist! Ich betrachte die Situation mit ganz viel Mitgefühl und in diesem Moment passiert etwas Wundervolles. Wir fangen an nach Wegen zu suchen, um das Problem zu “lindern”, etwas zu verändern. Mein Liebling- Zitat dazu:

“ Wer die Welt verändern will, muss bei sich selbst beginnen.” – Laotse

Als ich begonnen habe täglich zu meditieren und Yoga zu machen, hat sich mit der Zeit von ganz allein der Wunsch und der starke Impuls entwickelt, der Natur etwas zurückzugeben. Etwas Gutes zu tun. Und genau so, ist asavani entstanden. Genau das, ist unsere Message: Mit Yoga, Gutes tun. Dadurch, dass ich immer bewusster wurde, konnte ich nicht mehr wegschauen. Dann stand für mich fest, dass ich ein Business gründen werde, welches seine Energien dafür einsetzt, Gutes zu tun und der Natur mehr zu geben, als von ihr zu nehmen. Und das kannst du auch!

Tom
Tom

3 Kommentare

  1. Mario Lemcke sagt:

    Hallo,echt cool eure Seite. Glückwunsch! LG von Mario und Silke

  2. Britta sagt:

    …sehr schöne Seite und ein inspirierender erster Beitrag. …Go for it!

  3. […] nach dem Sinn. Dazu habe ich schon einen ausführlichen Blogbeitrag geschrieben. Den kannst du die HIER gern anschauen. Wir haben beschlossen diese Maske abzunehmen, uns zu zeigen, verletzlich, […]

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